Zukunft des Famulaturprojektes

23.11.2017


Unser Famulaturprojekt erfreut sich seit fast zwei Jahren großer Beliebtheit und wir konnten eine stetig wachsende Zahl von Famulantinnen und Famulanten am Holy Family Mission Hospital verzeichnen. Die Rückmeldungen, die uns von den jungen Medizinerinnen und Medizinern und von Angestellten des Krankenhauses erreichten, waren überwiegend positiv.
Der Grundgedanke des Famulaturprojektes war es, eine Plattform für medizinisch fachlich und kulturellen Austausch zu schaffen und das Krankenhaus durch einen finanziellen Beitrag der Famulanten zu unterstützen.
Diese Beiträge sind völlig unabhängig von den Mitgliedsbeiträgen und Spenden, von denen grundsätzlich keine Barzahlungen getätigt werden.
Grundlage dieser Vereinbarung war eine Barzahlung in Höhe von 100$ pro Woche, die vor Ort an die Krankenhauskasse zu entrichten war. Dieser Beitrag enthielt anteilig eine Gebühr für die Unterbringung im Gästehaus und einen Anteil, um künftig Rücklagen bei finanziellen Engpässen auszugleichen.
In unserem beständigen Bestreben alle Zahlungen und finanziellen Zuwendungen im Rahmen unserer Vereinsarbeit möglichst transparent zu halten, haben wir in den letzten Monaten versucht mehrere Sicherungssysteme und Nachweismöglichkeiten über die Verwendung dieser gezahlten Beiträge einzuführen. In Zukunft möchten wir aus Gründen der Transparenz die Summe der Barzahlungen der Studierenden an das Krankenhaus verringern - nicht zuletzt, um dadurch volle Kontrolle über die Verwendung der gezahlten Beiträge zu erlangen.
Darüber sind wir bereits im März 2017 in Verhandlungen mit dem Krankenhausmanagement eingetreten, um die Beitragszahlungen künftiger Famulantinnen und Famulanten zu regeln.
Ziel ist es, einen Großteil der finanziellen Zuwendungen der Famulanten in materielle Zuwendungen durch Materiallieferungen unserer Partnerorganisationen umzuwandeln.
Die Verhandlungen mit dem Management dauern bis zum heutigen Tag an, weshalb wir derzeit keine neuen Famulaturplätze vergeben können.
Alle bereits zugelassenen Famulantinnen und Famulanten treten ihre Famulaturen zu den bereits bekannten Bedingungen an und wir hoffen schnellstmöglich zu einer Einigung zu kommen und neue Famulanten nach Malawi vermitteln zu können.


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