Die positive Seite einer Zwangspause

03.02.2017


Bereits kurz nach der Ankunft der Gruppe um Clara Maßen bestätigten sich unsere Sorgen, denn die Zahlungen der Regierung sind noch nicht eingetroffen und so befinden sich im Krankenhaus zur Zeit nur selbst zahlende Patienten.
Doch nach einem mehrstündigen Meeting mit dem Management des Krankenhauses gab es Entwarnung, denn die Mittel werden in den nächsten Tagen erwartet und so kann die Bereitstellung von kostenloser medizinischer Versorgung für alle Menschen im District von Phalombe nach Beschaffung neuer Medikamente und Materialien voraussichtlich in der nächsten Wochen wieder aufgenommen werden. Doch die Zwangspause bietet auch die Möglichkeit, umfangreiche Schulungen und Trainings für alle Angestellten durchzuführen und so gab es am Donnerstag Morgen ein Vortrag in „Postpartalen Blutungen“ und „Vakuum- Extraktion“ und am Freitag Morgen stand ein Training für "Neugeborenen- Reanimation" auf dem Plan.
An den Nachmittagen besucht die Gruppe das ca. 5 Km entfernte Health Center von Phalombe und unterstützt das dortige Team bei Geburten und kleineren Eingriffen. „Ich bin überrascht, wie fit die dort arbeitenden Hebammen sind.“, schrieb uns Clara über WhatsApp, sieht jedoch noch einiges an Verbesserungs- und Handlungsbedarf. Besonders der Umgang mit dem Medikament „Oxytocin“ müsse geschult und verbessert werden. Hier ein paar kleine Impressionen von den ersten beiden Tagen.


Teile diesen Artikel: